Unsere Auswahl umfasst verschiedene Rebsorten, Regionen und Kategorien aus unterschiedlichen Preissegmenten. Hier das Ergebnis: Darunter befindet sich zwei Weine für 8,50 Euro. Die teuerste Flasche schlägt mit 175 Euro zu Buche.
| Wein |
Weingut |
Region |
Rebsorte |
Jahrg. |
Preis ca. |
Bewertung |
Unsere Kategorie |
| Rüdesheim Berg Schlossberg |
Georg Breuer |
Rheingau |
Riesling |
2024 |
175,00 € |
99 (Falstaff) |
Bester trockener Riesling |
| Bernkastel Doctor Spätlese |
Schloss Lieser |
Mosel |
Riesling |
2024 |
45,00 € |
98+ (Falstaff) |
Bester restsüßer Riesling |
| Walporzheimer Kräuterberg GG |
Meyer-Näkel |
Ahr |
Spätburgunder |
2022 |
99,00 € |
98 (Vinum) |
Bester Rotwein |
| Assmannshäuser Höllenberg GG |
Krone Assmannshausen |
Rheingau |
Spätburgunder |
2022 |
129,00 € |
98 (Falstaff) |
Spitzen-Rotwein (Klassiker) |
| Auerbacher Fürstenlager Zero |
Sekthaus Griesel |
Hess. Bergstr. |
Pinot Noir |
2019 |
80,00 € |
98 (Vinum) |
Sekt des Jahres |
| Brut Nature Grande Réserve |
Weingut Jülg |
Pfalz |
Chardonnay |
2015 |
55,00 € |
97 (Vinum) |
Bester Vintage-Sekt |
| MonRose Grande Cuvée Extra Brut |
Sekthaus Raumland |
Rheinhessen |
Cuvée (Sekt) |
2012 |
— |
97 (Vinum) |
Bester gereifter Sekt |
| Hecklinger Schlossberg GG |
Julian Huber |
Baden |
Chardonnay |
2023 |
145,00 € |
97 (Vinum) |
Bester Chardonnay |
| Sulzfelder Creutz Sylvaner |
Zehnthof Luckert |
Franken |
Silvaner |
2024 |
50,00 € |
97 (Vinum) |
Bester Silvaner |
| Birkweiler Mandelberg GG |
Ökonomierat Rebholz |
Pfalz |
Weißburgunder |
2021 |
50,50 € |
96 (Suckling) |
Spitzen-Weißburgunder |
| Kuckstein Spätburgunder GG |
Deutzerhof |
Ahr |
Spätburgunder |
2023 |
75,00 € |
96 (Falstaff) |
Top-Spätburgunder Ahr |
| Herbolzheimer Kaiserberg |
Fritz Waßmer |
Baden |
Cabernet Franc |
2022 |
78,00 € |
95 (Vinum) |
Bester internationaler Roter |
| Neipperger Schlossberg GG |
Graf von Neipperg |
Württemberg |
Weißburgunder |
2024 |
25,00 € |
Bester WB (DWI) |
GG-Preis-Leistungs-Sieger |
| Schlossberg GG |
Graf von Neipperg |
Württemberg |
Lemberger |
2023 |
30,00 € |
5 Sterne |
Bester Lemberger |
| Mayschoss A & O |
Deutzerhof |
Ahr |
Frühburgunder |
2022 |
25,95 € |
93 (Vinum) |
Bester Frühburgunder |
| Granat Grande Cuvée |
Albrecht Schwegler |
Württemberg |
Cuvée (rot) |
2021 |
59,00 € |
92 (WP) |
Beste Rotwein-Cuvée |
| Pastorenstück |
Weingut Metzger |
Pfalz |
Weißburgunder |
2024 |
8,50 € |
5 Sterne (Gut) |
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Weißburgunder Reserve |
Battenfeld-Spanier |
Rheinhessen |
Weißburgunder |
2025 |
18,00 € |
5 Sterne (Gut) |
Bester unter 20 Euro |
| Weißburgunder trocken |
Huck-Wagner |
Baden |
Weißburgunder |
2025 |
8,50 € |
Entdeckung 2026 |
Geheimtipp 2026 |
Wie haben wir die besten Weine ausgewählt?
Der Falstaff Weinguide Deutschland 2026 führt rund 4.000 verkostete Weine von mehr als 500 Weingütern, der Vinum Weinguide arbeitet mit ähnlich großen Verkostungspanels. Niemand probiert sich komplett durch dieses Angebot. Wir haben deshalb vier Filter angelegt:
- Mehrere Quellen im Abgleich. Ein Wein, der bei Vinum, Falstaff und Suckling gleichzeitig oben steht, hat mehr Gewicht als ein einzelner Ausreißer in einer einzelnen Verkostung.
- Preis-Leistung vor absoluter Punktzahl. Ein Wein mit 90 Punkten für 14 Euro ist für die meisten Weintrinker die bessere Empfehlung als einer mit 95 Punkten für 120 Euro.
- Verfügbarkeit. Auktionsweine und Kleinstparzellen mit 200 Flaschen Jahresproduktion sind beeindruckend, helfen Ihnen beim Einkauf aber wenig.
- Leistung im schwierigen Jahrgang. Wer 2023 und 2024 trotz Frost, Trockenheit und Starkregen Weine mit klarer Frucht, moderatem Alkohol und Frische gekeltert hat, beherrscht sein Handwerk.
Der Vinum Weinguide nennt als Maßstab für seine Sieger klare Herkunft und klare Haltung. Das trifft es gut: Ein Weingut, das über mehrere Jahrgänge dieselbe Handschrift zeigt, beweist Verlässlichkeit.
Die besten deutschen Weißweine 2026
Der deutsche Weißweinbau hat sich weit über den Riesling hinaus entwickelt. Die Burgundersorten spielen inzwischen auf Grand-Cru-Niveau mit, und der Silvaner hat in Franken einen Imagewandel hinter sich, der noch vor wenigen Jahren undenkbar schien.
Bester trockener Riesling
Der Rüdesheim Berg Schlossberg 2024 von Georg Breuer führt das Feld mit 99 Falstaff-Punkten an. Die Steillage am Rüdesheimer Rheinufer besteht aus Schiefer und Quarzit, karg und wärmespeichernd. Der Wein zeigt kühle Mineralität, straffe Säure und eine Tiefe, die ihn über Jahrzehnte trägt. Mit 175 Euro ist er aber auch preislich eine Ansage.
Dicht dahinter stehen zwei Weine, die zeigen, wie unterschiedlich Riesling schmecken kann, je nachdem worauf er wächst: der Forst Pechstein von Acham-Magin aus der Pfalz (98+ Punkte) mit seiner basaltgeprägten Vulkanmineralität und der wurzelechte Nackenheim Rothenberg von Kühling-Gillot aus Rheinhessen (98 Punkte) auf rotem Schiefer. Wie breit das Feld hier ist, zeigt allein die Zahl der bewerteten Weine: Falstaff listet mehr als 1.200 Rieslinge im Guide 2026.
Bester restsüßer Riesling
Bei den Prädikatsweinen bleibt die Mosel unerreicht. Die Bernkastel Doctor Riesling Spätlese 2024 von Schloss Lieser (98+ Punkte) und die Brauneberger Juffer Sonnenuhr Auslese 2024 von Fritz Haag (98 Punkte im Vinum) beherrschen das, was deutschen Riesling weltweit einzigartig macht: ein Gleichgewicht aus pikanter Säure und feiner Restsüße bei teilweise unter 8 Volumenprozent Alkohol. Sie können davon ein zweites Glas trinken, ohne dass der Abend kippt. Wie hoch das Niveau an der Mosel derzeit liegt, zeigt auch die Auszeichnungsbilanz der Region. Gereifte Edelsüße wie die Oestrich Lenchen Eiserberg Trockenbeerenauslese von Josef Spreitzer (98+ Punkte) hält Jahrzehnte.
Bester Weißburgunder und bester Chardonnay
Der Weißburgunder galt lange als freundlicher Zechwein. Diese Zeit ist vorbei. Der Birkweiler Mandelberg GG von Ökonomierat Rebholz wächst auf Muschelkalk aus der Trias und bringt Frische, eine feine rauchige Note und salzige Länge mit, bewertet mit 96 Punkten von James Suckling. Preislich attraktiver ist der Neipperger Schlossberg Weißburgunder GG von Graf von Neipperg aus Württemberg: spontan im Barrique vergoren, cremig-salzig, und mit 25 Euro für ein Großes Gewächs ausgesprochen fair kalkuliert. Auch das Weingut Pfeffingen aus der Pfalz gehört mit dem Herrenberg in diese Reihe.
Beim Chardonnay geht die Entwicklung noch schneller. Der Hecklinger Schlossberg GG 2023 von Julian Huber aus Baden holte 97 Punkte im Vinum Weinguide. Feine Reduktion nach Feuerstein und Streichholz, sauber integriertes Holz, eine straffe Säure als Rückgrat: Der Wein steht neben guten Grand Crus der Côte de Beaune, ohne sich zu verstecken. Knipser aus der Pfalz liefert eine kraftvollere, ebenfalls hochelegante Lesart.
Bester Silvaner
Franken hat den Silvaner neu erfunden, weg von der breiten Fruchtigkeit hin zu puristischen Weinen mit langem Atem. Die Messlatte legt der Sulzfelder Creutz Sylvaner vom Zehnthof Luckert (97 Punkte). Die Reben stehen mitten in einem Wohngebiet, sind über 140 Jahre alt, wurzelecht und als gemischter Satz aus Gelbem, Blauem und Rotem Silvaner gepflanzt. Der Ertrag ist minimal. Primärfrucht spielt hier kaum eine Rolle; der Wein trägt sich über phenolische Struktur, Schmelz und einen salzigen Biss am Zahnfleisch.
Richard Östreicher zeigt mit Augustbaum und Maria eine würzigere Seite der Sorte, mit Koriandersaat, Zedernholz und getrocknetem Thymian.
Einen Überblick über das Feld gibt die Silvaner Trophy 2026, ergänzt um die Franken-Auswertung des Vinum Weinguide.
Die besten deutschen Rotweine 2026
Vor zwanzig Jahren war deutscher Rotwein ein Nischenthema. Wärmere Jahre und eine veränderte Arbeit im Weinberg haben die Lage verändert. Die Spanne reicht heute vom kühlen, filigranen Spätburgunder bis zu dunklen Cuvées aus Bordeaux-Sorten.
Bester Spätburgunder
Die Ahr hat nach der Flutkatastrophe und mehreren schwierigen Jahrgängen ihre Stellung zurückerobert. Der Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder GG 2022 von Meyer-Näkel kommt auf 98 Vinum-Punkte. Die Lage ist steil, nach Süden ausgerichtet und besteht aus Schiefer und Grauwacke; die kesselartige Form des Tals speichert die Tageshitze bis in die Nacht. Im Glas führt das zu Dichte, sehr feinkörnigem Tannin und dunkler Frucht mit kühler Kräuterwürze.
Im Rheingau arbeitet Krone Assmannshausen im Assmannshäuser Höllenberg auf extrem steilem Phyllitschiefer und erreicht mit dem Großen Gewächs 2022 ebenfalls 98 Punkte bei Falstaff. Dieser Wein braucht Zeit und dankt sie über Jahrzehnte.
In Baden verbindet Fritz Waßmer burgundische Frische mit kreidigem, zupackendem Tannin, und das Weingut Deutzerhof liefert mit dem Kuckstein GG 2023 für 75 Euro einen der stimmigsten Ahr-Pinots des Jahrgangs.
Bester Lemberger und bester Frühburgunder
Der Lemberger, international als Blaufränkisch bekannt, ist Württembergs Rotwein-Ikone und hat in den letzten Jahren deutlich an Feinschliff gewonnen. Der Schlossberg Lemberger GG 2023 von Graf von Neipperg bringt pfeffrige Würze, dunkle Beeren und erdige Noten zusammen, das Holz gibt Halt, ohne sich vorzudrängen. Auf den Gipskeuperböden der Region behält die Sorte eine kühle Säure, die den Wein trägt; das Weingut Wachtstetter zeigt das eindrucksvoll.
Der Frühburgunder ist eine natürliche Mutation des Spätburgunders. Er reift früher, seine Beeren sind kleiner und dickschaliger, was mehr Farbe und Tannin bei niedrigerer Säure bedeutet. An der Ahr findet er beste Bedingungen. Der Mayschoss Frühburgunder A & O 2022 vom Deutzerhof kostet 25,95 Euro und verbindet samtige Textur mit dunkler Kirsche, Mokka und feiner Holzwürze. Für eine so seltene Sorte ist das ein bemerkenswerter Preis.
Cabernet Franc und Cuvées
In Baden, der Pfalz und Rheinhessen reifen Cabernet Franc, Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah inzwischen zuverlässig aus. Der Herbolzheimer Kaiserberg Cabernet Franc 2022 von Fritz Waßmer steht mit 95 Punkten an der Spitze der anderen Rotweine im Vinum Weinguide. Er zeigt die typische kühle Würze der Sorte, Graphit, Cranberry und grüne Paprika, dazu reife Beerenfrucht und sehr gutes Holz.
In Württemberg keltert Albrecht Schwegler mit der Grande Cuvée Granat 2021 einen Bordeaux-Blend mit schwarzen Beeren, Tabak und markantem Gerbstoff. Cuvées sind hierzulande längst eine bewusste Entscheidung für Synergien im Glas.
Der beste deutsche Sekt 2026
Deutscher Winzersekt hat sich von der Massenproduktion verabschiedet und steht in Blindverkostungen regelmäßig vor teuren Champagnern. Der Weg dorthin führte über traditionelle Flaschengärung, klassische Burgundersorten und sehr langes Hefelager, das für feinporige Perlage und Brioche-Noten sorgt. Die Gewinner der Kategorie finden Sie beim Deutschen Sekt Award 2026.
| Sekt |
Weingut |
Region |
Rebsorte |
Besonderheit |
Bewertung |
| Auerbacher Fürstenlager Dosage Zero 2019 |
Sekthaus Griesel |
Hess. Bergstraße |
Pinot Noir |
Brut Nature, ohne Dosage |
98 (Vinum) |
| Brut Nature Grande Réserve 2015 |
Weingut Jülg |
Pfalz |
Chardonnay |
105 Monate Hefelager, Holzausbau |
97 (Vinum) |
| MonRose Grande Cuvée Extra Brut 2012 |
Sekthaus Raumland |
Rheinhessen |
Cuvée |
Über 10 Jahre Reife, Haselnuss und Brioche |
97 (Vinum) |
| XV. Triumvirat Grande Cuvée Brut 2015 |
Sekthaus Raumland |
Rheinhessen |
Cuvée |
Cremig, tief, internationaler Stil |
95 (Vinum) |
Sekthaus Griesel verzichtet beim Auerbacher Fürstenlager komplett auf Dosage. Das Ergebnis ist schmal, salzig und beinahe unbequem präzise, getragen von Salzzitrone und Toast.
Volker Raumland, der Pionier des deutschen Premiumsekts, holt mit dem MonRose 2012 geröstete Haselnuss und reifen Apfel ins Glas.
Und das Weingut Jülg beweist mit 105 Monaten Hefelager, dass auch ein Stillwein-Betrieb aus der Pfalz Schaumwein auf diesem Niveau hinbekommt.
Die besten deutschen Weine nach Preis
Beim Einkauf entscheidet oft das Budget. Die gute Nachricht: Auf jeder Preisstufe gibt es Weine, die ihr Geld wert sind.
Beste Weine unter 15 Euro
Hier liegt die Domäne der Gutsweine. Sie sind die Visitenkarte eines Betriebs, und Spitzenerzeuger stecken in diese Weine dasselbe Handwerk wie in ihre Lagenweine. Der Pastorenstück Weißburgunder von Metzger kostet 8,50 Euro und kommt vom Weingut des Jahres 2026: lebendige Säure, klare Struktur, animierend.
Für denselben Preis bekommen Sie den Weißburgunder von Huck-Wagner aus Baden mit floraler Aromatik, Aprikose und Mirabelle, die Entdeckung des Jahres.
Wer es kühler und knackiger mag, greift zum Sauvignon Blanc von Bimmerle aus der Ortenau für unter 10 Euro.
Beste Weine unter 25 Euro
In dieser Klasse landen Sie bei Ortsweinen und Reserve-Qualitäten: geringere Erträge, deutlichere Herkunft, oft ein zurückhaltender Holzausbau. Der Weißburgunder Reserve 2025 von Battenfeld-Spanier reift im großen Holzfass und verbindet Substanz mit feinem Schmelz und der Lebendigkeit biodynamischer Arbeit, und das für 18 Euro. Das Neipperger Schlossberg GG von Graf von Neipperg kostet 25 Euro und ist damit eines der wenigen Großen Gewächse in dieser Preisklasse überhaupt.
Der Sylvaner Herrenpfad von Richard Rinck aus der Pfalz liegt bei rund 15 Euro und punktet mit erdiger Komplexität und Graphitnoten, bewertet mit 94 Falstaff-Punkten.
Beste Weine unter 50 Euro
Hier beginnen die Lagenweine und Großen Gewächse. Diese Flaschen schmecken jung schon gut und werden über zehn bis zwanzig Jahre besser. Der Spätburgunder S 2022 von Meyer-Näkel kostet 38,90 Euro und funktioniert als Vorstufe zu den Großen Gewächsen des Hauses, geprägt vom Schieferboden. Die Bernkastel Doctor Riesling Spätlese 2024 von Schloss Lieser liegt bei 45 Euro und gehört zur Weltspitze der edelsüßen Kategorie. Der Mayschoss Frühburgunder A & O vom Deutzerhof rundet die Klasse für 25,95 Euro nach unten ab.
Spitzenweine ohne Preislimit
Drei Flaschen für Sammler und für Abende, an denen es darauf ankommt: der Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2024 von Georg Breuer (175 Euro, 99 Punkte), der Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder GG 2022 von Krone Assmannshausen (129 Euro), dessen Steilhang den Ertrag auf ein Minimum drückt, und der Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder GG 2022 von Meyer-Näkel (99 Euro, 98 Punkte) aus einer der wärmsten Kessellagen der Ahr. Öffnen Sie diese Weine früh oder legen Sie sie besser noch ein paar Jahre weg.
Muss ein guter deutscher Wein teuer sein? Die VDP-Klassifikationen
Der Preis erklärt sich über Herkunft, Ertragsbegrenzung, Bodenbeschaffenheit und Handarbeit. Wer die Klassifikation des VDP kennt, kann Preisschilder einordnen und trifft im Laden bessere Entscheidungen.
An der Basis steht der VDP.Gutswein, meist unter 15 Euro. Er stammt aus den Lagen des Weinguts, mindestens 80 Prozent der Trauben müssen gebietstypische, empfohlene Rebsorten sein. Weil die erlaubten Erntemengen höher liegen, sitzt hier oft das beste Verhältnis von Preis und Trinkfreude.
Darüber folgt der VDP.Ortswein, häufig zwischen 15 und 30 Euro. Er kommt aus guten Gemarkungen eines Ortes, der Ertrag ist auf 75 Hektoliter pro Hektar gedeckelt. Oft fließen hier Trauben aus jüngeren Anlagen der großen Lagen ein, was den Preis erklärt und die Qualität hebt.
An der Spitze stehen VDP.Erste Lage und VDP.Große Lage. Bei Großen Lagen sind maximal 50 Hektoliter pro Hektar erlaubt, gelesen wird selektiv von Hand, das Mostgewicht muss mindestens Spätlese-Niveau erreichen. Trockene Weine aus diesen Lagen heißen VDP.Großes Gewächs, Weine der Ersten Lage tragen ein 1G. Preise von 40 bis über 100 Euro kommen zustande, weil in Lagen wie dem Assmannshäuser Höllenberg oder dem Rüdesheimer Berg keine Maschine fährt und jeder Arbeitsgang von Hand läuft.